KEF T301
Geradezu prädestiniert für eine unauffällige Deckeninstallation ist der extrem flache KEF T301. Bei diesem Lautsprecher wurde das Prinzip „maximaler Sound auf minimalem Raum“ erfolgreich auf die Spitze getrieben, die zwei Mittel-/Tieftöner (115 mm) sowie der Hochtöner (25 mm) bringen ein breites Frequenzspektrum zwischen 80 Hz und 30 KHz an die Luft. Wir haben gleich zwei Vorführräume mit jeweils einem Pärchen T301 ausgestattet. Was auch immer da in Zukunft über unseren Köpfen passieren wird, der KEF T301 vermag es äußerst ansprechend in Szene zu setzen.
KEF R50
Ein anderes Konzept verfolgen die Dolby Atmos fähigen KEF R50 Module aus der R-Serie. Sie werden auf die Surround-Lautsprecher aufgestellt und strahlen den Klang zunächst in Richtung Decke ab. Der Sound gelangt schließlich auf indirektem Weg über Reflexionen ans Ohr. Basierend auf KEFs überaus erfolgreichem Uni-Q Prinzip, bilden ein 25 mm Hochtöner sowie ein 130 mm Mittel-/Tieftöner aus Aluminium ebenfalls breitbandig Frequenzen zwischen 96 Hz und 19,5 KHz ab. Diese Lösung ist natürlich noch einfacher zu installieren, da die Deckenmontage entfällt. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, sollten allerdings weitere Faktoren wie die Aufstellung der Lautsprecher in Abhängigkeit zur Sitzposition, die Deckenhöhe und ähnliches besonders berücksichtigt werden.
Unser Fazit
Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen bevorzugen wir die Deckeninstallation, da es sich sowohl um die flexiblere als auch klanglich überzeugendere Variante handelt. Die Platzierung der Zusatzmodule ist durch die Standorte der Surround-Lautsprecher mehr oder weniger vorgegeben, andernfalls werden wiederum zusätzliche Stellflächen oder Stative benötigt. Dieser Einschränkung obliegt man bei der Positionierung von Deckenlautsprecher nicht. Selbst wenn man an der Decke nicht völlig frei ist, so lassen sich hier doch in der Regel zumindest einige Alternativen austesten und schließlich das bestmögliche Resultat für den tatsächlichen Hörplatz ermitteln. Darüber hinaus gelingt aus klanglicher Perspektive das Aufspannen des dreidimensionalen Klangraums mit den Deckenlautsprechern einfach besser und einzelne Schallereignisse sind so noch präziser ortbar.







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