Acht Konsolenvorverstärker für Mehrspuraufnahmen
Das iD48 verbindet acht Audient-Console-Mikrofonvorverstärker mit einem USB-Audio-Interface für umfangreiche Aufnahmesituationen. Die Vorverstärker bieten bis zu 68 dB Verstärkung und arbeiten mit einer vollständig analogen Schaltung. Zwei JFET-Instrumenteneingänge ermöglichen den direkten Anschluss von Gitarre oder Bass. Über die optischen Anschlüsse lässt sich die Eingangskapazität mit externen Digitalgeräten erweitern. Die Gesamtarchitektur umfasst 24 Eingänge und 32 Ausgänge, wobei über USB bis zu 24 Ausgänge gleichzeitig zur Verfügung stehen.
Umschaltbare Inserts für analoge Hardware
Acht symmetrische Inserts über D-Sub-Anschlüsse binden externes Outboard in den Signalweg ein. Das schaltbare Routing erlaubt pro Kanal die Wahl zwischen Mikrofonvorverstärker und DAW-Ausgang als Quelle für die Hardwarebearbeitung. Die Returns ermöglichen außerdem einen direkten Weg zum Wandler unter Umgehung der internen Mikrofonvorverstärker. Das ist für externe Preamps ebenso interessant wie für das Zurückspielen bearbeiteter Spuren. Die 32-Bit-ESS-DAC-Technologie ist von dem unterstützten USB-Aufnahmeformat bis 24 Bit und 96 kHz zu unterscheiden.
Konkreter Nutzen für das Hybridstudio
Der praktische Vorteil besteht darin, Aufnahme und Hardware-Mixing nicht durch ständiges Umstecken voneinander trennen zu müssen. Ein dauerhaft angeschlossener Kompressor oder Equalizer kann abhängig vom Routing für eine Mikrofonaufnahme oder eine bereits vorhandene DAW-Spur genutzt werden. Damit geht das Konzept über ein Interface hinaus, das lediglich Ein- und Ausgänge bereitstellt. Die Möglichkeit, externe Mikrofonvorverstärker direkt auf die Wandler zu führen, erhält zugleich die Flexibilität für spätere Erweiterungen. So kann das iD48 mehrere Aufgaben eines wachsenden Studios in einer gemeinsamen Anschlussstruktur bündeln.
Monitoring und Integration in den Studioalltag
Main- und Alt-Lautsprecherausgänge unterstützen den Vergleich verschiedener Abhörsysteme. Zwei unabhängige Stereo-Kopfhörerausgänge und bis zu vier Stereo-Cue-Mixe helfen bei der Betreuung von Aufnahmesessions. Talkback kann über ein USB-Mikrofon oder das integrierte Mikrofon des Computers erfolgen und hält die Aufnahmevorverstärker frei. Zwei konfigurierbare Hardwaretasten bieten Zugriff auf bevorzugte Monitoring-Funktionen. Das Metallgehäuse mit mitgelieferten abnehmbaren Rack-Ohren lässt sich sowohl auf dem Arbeitsplatz als auch im Rack einsetzen.
Technical data
| Gerätetyp | USB-Audio-Interface mit USB-C-Anschluss |
|---|---|
| Ein-/Ausgänge | 24 Eingänge; 32 Ausgänge insgesamt, davon 24 gleichzeitig über USB |
| Mikrofonvorverstärker | 8 × Audient Console, bis 68 dB Gain |
| Instrumenteneingänge | 2 × JFET |
| Analoge Inserts | 8 × symmetrisch, schaltbares Routing über D-Sub |
| Wandlung / Audioformat | 32-Bit-ESS-DAC-Technologie; USB-Audio bis 24 Bit / 96 kHz |
| Dynamikbereich | DAC 126,5 dB; ADC 120 dB |
| Digitale Erweiterung | 2 × ADAT In/Out; auch S/PDIF unterstützt |
| Kopfhörerausgänge | 2 unabhängige Stereoausgänge |
| Synchronisation | Wordclock-Eingang und -Ausgang |
| Monitoring | Main-/Alt-Lautsprecherausgänge, Talkback, bis zu 4 Stereo-Cue-Mixe |
| Abmessungen | 437 × 327 × 50 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
| Rackmontage | Abnehmbare Rack-Ohren enthalten |